Von Speightstown lohnt ein Ausflug in nördlicher Richtung zunächst an die Six Men's Bay, die früher ein bedeutender und, wie die zahlreichen Kanonen bezeugen, gut befestigter Walfängerhafen war. Auf dem Highway 1 B geht es weiter zum malerischen North Point mit seinen hübschen Ferienhäusern. In der näheren Umgebung reizvolle Badebuchten, so z.B. die Horseshoe Bay, die Cluff's Bay und die Archer's Bay im Westen sowie die Animal Flower Bay im Osten. Beeindruckend sind auch die nur von Tauchern erreichbaren Unterwasserhöhlen mit ihren Tropfsteinbildungen sowie die geheimnis- umwitterten Meeresgrotten, deren meistbesuchte die Animal Flower Cave ist. Letztere ist benannt nach den Seeanemonen, die in den Fels- und Höhlenteichen gedeihen. Der Highway 1 C führt von der Six Men's Bay zur River Bay, einer sehr schönen und ruhigen Badebucht an der Nordostküste. Von Speightstown auf dem Highway 1 ostwärts. Nach 5 km Der aussichtsreich gelegene und malerisch wirkende Herrensitz Farley Hill. Das Gebäude ist 1861 errichtet worden anlässlich des Besuchs von Prinz Alfred, des damaligen Herzogs von Edinburgh. Es war mehrfach Aufenthaltsort von Mitgliedern des britischen Königshauses und wurde als Drehort für den Film "Island in the Sun" weltbekannt. Farley Hill ist Mittelpunkt des gleichnamigen Nationalparks, der sich im Norden des landschaftlich
überaus reizvollen Scotland District erstreckt. Ostwärts geht es durch eine Kasuarinen- und Mahagoni-Allee bergan zum aussichtsreichen Cherry Tree Hill (259 m), der nach den vielen Kirschbäumen benannt ist, die früher hier standen. Auf dem Berg leben noch zahlreiche Kapuzineräffchen, die einst aus der Alten Welt eingeführt worden sind. In der Nähe Nicholas Abbey (um 1750), eines der ältesten herrschaftlichen Anwesen auf der Insel, mit vier in dieser Umgebung eigentümlich wirkenden Eckkaminen. Einige Kilometer weiter nördlich der aussichtsreiche Pico Teneriffe über der wild zerklüfteten Atlantikküste. Südlich vom Cherrry Tree Hill die Morgan Lewis Mill (17.! 18.Jh.), die einzige gut erhaltene der früher auf der Insel sehr zahlreichen, nach holländischem Muster konstruierten Windmühlen, die in den frühen Tagen des Zuckerrohranbaus von aus Brasilien emigrierten holländischen Juden erbaut worden sind. Weiter in südlicher Richtung, vorbei an der St. Andrew's Church (18. Jh.), auf halbem Weg zwischen Morgan Lewis und Holetown die Turner's Hall Woods, ein 18 ha großer Urwald, der einen Eindruck vom ursprünglichen Pflanzenkleid der Insel vermittelt. Hier leben ebenfalls noch viele Affen. Interessant ist auch die natürliche Erdgasquelle Boiling Spring. Über Holetown zurück nach Bridgetown.
Last Minute Special in die Karibik








