Die noch paradiesisch wirkende Insel San Salvador ist die weit nach Osten vorgeschobene Bastion der äußeren Bahama-Bank. Nach der Überlieferung hat Kolumbus am 12.10.1492 hier erstmals Land in der Neuen Welt betreten. Eine 1986 veröffentlichte Untersuchung kommt jedoch zu dem Urteil, daß Kolumbus zuerst auf dem weiter südlich gelegenen Inselchen Samana Cay gelandet sein soll. Die weithin flache und von einem Binnenseensystem geprägte Insel San Salvador ragt mit einzelnen bewaldeten Hügeln bis 50 m ü.d.M. auf als Spitze eines nach Norden gerichteten Ausläufers der östlichen Bahama-Bank. Eine vielfältige Vegetation mit verschiedenen Palmenarten und zauberhaften Blütenpflanzen, kilometerlange, weiße Sandstrände und großartige, die Insel umgebende Unterwassercarions ziehen immer mehr Erholungssuchende und Wassersportenthusiasten an.Die von den präkolumbischen Einwohnern 'Guanahani' genannte Insel hat Kolumbus im Jahre 1492 als erster Europäer betreten. Sie wurde von den Spaniern jedoch nur vorübergehend besiedelt. Im 17. Jh. kamen Freibeuter und Piraten verschiedener Herkunft nach San Salvador. Um 1680 erwählte sie Captain John Watling zur Zufluchtsstätte, wodurch sie den bis 1926 gebräuchlichen Namen 'Watling's Island' erhielt. Aus den Vereinigten Staaten kommende Loyalisten pflanzten Ende des 18. Jh.s bzw. im 19. Jh. Baumwolle an. Einige Plantagen bestehen heute noch. Im Jahre 1951 ist auf der Insel eine US-amerikanische Raketenbasis installiert worden.
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