Die kleine Insel Rum Cay ist als zweite von Kolumbus aufgesucht worden. Er hat sie 'Santa Maria de la Concepcion' genannt. Das heute eher ruhig wirkende westindische Eiland liegt ganz im Osten des Bahama-Archipels und ist nicht weit von San Salvador entfernt. Im Jahre 1853 zerstörte ein Hurrikan die Salzgewinnungsanlagen. Deswegen und vor allem wegen der US-amerikanischen Salzimportbeschränkungen sank die Bevölkerungszahl von ursprünglich etwa 800 auf heute 150 ab. Auch Sisal- und Ananasanbau konnten daran nichts ändern. Heute ist Rum Cay ein beliebtes Reiseziel von Anglern, Tauchern und Seglern. An der Südküste liegt Port Nelson, die einzige Siedlung der Insel mit einem geschützten Hafen. Erste Adresse für Hochseeangler und Taucher ist hier der exzellent ausgestattete Rum Cay Club. Östlich von Port Nelson erstreckt sich der Salt Pond, eine der im 19. Jahrhundert ertragreichsten Salinen des Bahama-Archipels. Jährliche Spitzenerträge von 250 000 Bushel waren damals keine Seltenheit. Rund um die Insel gibt es ausgezeichnete Badestrände, deren bekannteste die St. George's Bay, die Flamingo Bay und die Hartford Cove sind. Ein weiterer Binnensee, der mehrere Quadratkilometer große Lake George, und der kleine Hafen Port Boyd liegen im Nordosten von Rum Cay.
Last Minute Special in die Karibik








